Ich versuchte mich zusammenzureißen, aber ich war nicht imstande meine Nerven zu beruhigen. Ich wollte eigentlich fliehen, aber das konnte ich nicht. Ich dachte in diesen wenigen Sekunden darüber nach, wie ich mich benehmen soll. Einerseits ist es möglich, dass dieser Mann in Hooligan Streetwear wollte mir kein leidtun. Andererseits konnte ich keine Erklärung finden, warum er gerade bei meinem Auto steht und auf mich wartet und gerade er, der Hooligan Streetwear tragt und schon dank dieser Kleidung in mir die Panik weckt. Ich konnte entweder mich umdrehen und weglaufen probieren, aber dass hatte keinen Sinn, denn erstens würde ich mich mit den Rücken zu dem Mann in Hooligan Streetwear umdrehen müssen und das war keine positive Perspektive oder könnte ich normal wie immer weiter gehen, mich entschuldigen, das Auto öffnen, einsteigen und wegfahren. Das wäre wunderbar, aber der Mann in Hooligan Streetwear war keine Statue und es gab keinen Zweifel- er wartete auf mich. Vor dieser Konfrontation hatte ich eine enorm große Angst. Ich hatte nur wenige Sekunden für die Entscheidung, die für mich vielleicht auch Leben oder Tod bedeuten könnte. Mein Gehirn arbeitete so schnell wie noch nie, mein Herz raste und meine Hände waren feucht und zitterten.